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Das Ziel: Einmal ganz oben stehen

Der heute 80 jährige Olympiasieger Georg Thoma hat dies geschafft. 1960 gewann er in der Nordischen Kombination Olympiagold in Squaw Valley, USA.

Der Ex-Profilangläufer und Urgestein aus dem Schwarzwald setzt sich seit langem für den Nachwuchssport in Baden-Württemberg ein.

Bei der diesjährigen Sportlerehrung am Olympiastützpunkt Freiburg feierte Georg Thoma seinen 80igsten Geburtstag mit vielen Topathleten aus Baden-Württemberg Er inspirierte mit seiner Rede im Schwarzwälder Dialekt die ausgezeichneten Athleten und eventuellen Olympiasieger von morgen.

Darunter auch 2 Ruderer aus Rheinfelden Ole Schneider und Joscha Holl.

Die beiden 18-jährigen Ruderer gewannen im Juni dieses Jahres bei der Deutschen Meisterschaft in ihrer Kategorie Gold.

Auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, begab sich nach Freiburg um die Leistung der Nachwuchsathleten zu ehren. Auch er machte auf die Wichtigkeit des Engagements jedes Einzelnen aufmerksam und zog Georg Thoma als Vorbild heran.

Deutsche Großbootmeisterschaft

Am vergangenen Wochenende herrschte reger Betrieb auf dem Salzgittersee in der Nähe von Braunschweig. Dort fanden die Deutschen Großbootmeisterschaften im Rudern statt. Mit am Start war auch der Rheinfelder Björn Birkner, der nach seinem diesjährigen Austritt aus der Nationalmannschaft zusammen mit anderen ehemaligen Nationalmannschaftsruderern einen konkurrenzfähigen Achter formierte. Nachdem bereits im Sommer der sogenannte „Exit8“ schon zwei Wettkämpfe erfolgreich absolvierte (Int. Regatta Ratzeburg und Henley Royal Regatta), wollten die acht Ruderer plus Steuermann nun auch bei den Deutschen Meisterschaften um Edelmetall kämpfen.

Zu Beginn des Wettkampfes setzten Lukas Müller (RV Dorsten), Tobias Oppermann (RU Arkona Berlin), Peter Kluge (Celler RV), Michael Trebbow (RV Wandsbek), Arne Schwiethal (Ratzeburger RC), Felix Krane (RTHC Bayer Leverkusen), Stephan Riemekasten (Rugm Rotation Berlin), Björn Birkner (RC Rheinfelden), Stm. Jonas Wiesen (RG Treis-Karden) mit einem klaren Vorlaufsieg alle Anzeichen auf Sieg. Im Finale am Samstag ließen die Jungs dann nichts anbrennen und verwiesen die Konkurrenz aus Berlin und Frankfurt mit über 5 Sekunden Vorsprung auf die Plätze 2 und 3. Für Schlagmann Birkner war es der erste deutsche Meistertitel seiner Karriere.

In 5 Wochen wollen sich die frischgebackenen Deutschen Meister beim Baselhead beweisen und bei Birkners Heimspiel für ein weiteres gutes Ergebnis sorgen.

 

Artikel Südkurier : https://www.suedkurier.de/sport/regionalsport/regionalsport-hochrhein/RC-Rheinfelden-Titel-fuer-Bjoern-Birkner;art3111,9457924

Erfolgreich in Sursee

 

Auf der alljährlichen Kurzstreckenregatta in Sursee konnten die Ruderer des RC Rheinfelden trotz kleiner Mannschaft eine hervorragende Bilanz ziehen. In neun Rennen fuhren die Rheinfelder fünf Siege und drei zweite Plätze ein.

Im ersten Renne des Tages, dem Doppelzweier der Männer fuhren Raphael Mühlpfort und Calvin Knobloch zum ersten Sieg. Kurz darauf mussten sich Lena Daniel und ihre Kollegin Laura Böe (Ulm) im Frauen Doppelzweier nur knapp geschlagen geben und kamen auf einem trotzdem starken Rang zwei über die Ziellinie. Beide Zweier setzten sich später gemeinsam ins Boot und konnte im Mixed-Doppelvierer einen weiteren Sieg einfahren. Später wurde die Besetzung erneut durchgemischt und es wurde wieder zu zweit gerudert, wobei Lena Daniel und Calvin Knobloch im Mixed-Doppelzweier Platz 1 und Raphael Mühlpfort und Laura Böe Platz 2 belegten. Drei Siege und zwei zweite Plätze also im Senioren Bereich. Doch auch die Juniorinnen und Junioren zeigten was sie drauf haben. Zunächst gewannen Malin Grether und Luisa Gathman souverän den Juniorinnen Doppelzweier U19. Im U19-Einer gelang Malin Grether ebenfalls der Sieg, Luisa Gathmann landete kurz darauf auf Rang zwei. Darüber hinaus belegten Simon Furulyas und Silas Trefzer in einem hart umkämpften Rennen Platz vier.

Kooperation mit VHS: Ruderkurs – Fitnessrudern für Erwachsene (Anfänger und Wiedereinsteiger)

 

Der Ruderkurs vom 22. Sept. bis zum 24. Sept. 2017 war ausgebucht! –Im Frühjahr 2018 findet voraussichtlich der nächste Kurs statt. Sobald er über die Volkshochschule Rheinfelden gebucht werden kann, werden wir hier informieren.

 

Erfolge für Hochrheinruderer auf der World-Masters Regatta

Die 44. World Masters Regatta, das Welttreffen Masters- Ruderer, wurde in diesem Jahr auf dem malerischen Bergsee in Bled, dem Juvel der Slovenischen Alpen, vom 6. bis 10. September durchgeführt. Gemeldet hatten in diesem Jahr 4588 Teilnehmern aus der ganzen Welt mit den grössten Abordnungen aus Grossbritannien und Deutschland mit jeweils über 600 Ruderinnen und Ruderern, aber auch Japan war mit einer 140 Personen starken Abordnung vertreten.

Auf Grund der grossen Meldezahlen begann die Regatta in diesem Jahr bereits am Mittwoch und fand seinen Abschluss mit den Mixed-Rennen am Sonntag. Vom Hochrhein wagten sich in diesem Jahr 7 Ruderer an diese Herausforderung, Markus Grobert vom WSV Waldshut und Hans-Werner Breuer, Klaus Fanderl, Bogdan Grzedicki, Alf Mosel (startet für seine alten Heimatverein Hamm), Michael Weber und Rüdiger Wilz vom Ruderclub Rheinfelden. Hierbei wurde in verschiedenen Kombinationen, teilweise in Renngemeinschaft mit Freunden aus anderen Vereinen, an den Start gegangen.
Noch ein Wort zum Modus: Es werden Rennen in verschiedenen Altersklassen ausgetragen, beginnend mit der Altersklasse A, Mindestalter 27 Jahre. In allen anderen Altersklassen zählt das Durchschnittsalter der Mannschaft, wobei der einzelne Ruderer eben mindestens 27 Jahre alt sein muss: B = 36 Jahre, C = 43, D = 50 Jahre, E = 55 Jahre, F = 60 Jahre und so weiter bis K = 85 Jahre. Bei mehr Meldungen wie Startbahnen, hier waren dies 8, werden die Rennen in Abteilungen geteilt, was hier fast immer der Fall war. Der Sieger jedes Laufs erhält eine Medaille.

Nun die Rennen der Reihe nach:

Mittwoch 6. September:

Den Anfang machte die Renngemeinschaft RCR/WSVW/Hamm mit Michael, Markus, Rüdiger und Bogdan mit Steuermann Klaus Todenhöfer im Riemenvierer E, die in ihrem Lauf zweite hinter einem starken Irischen Team wurden.

Besser erwischte es Alf in im gleichen Rennen mit sein Vereinskameraden aus Hamm, die ihren Lauf (bei fast identischer Zeit) als Sieger ihre erste Medaille in Empfang nehmen konnten.

Als zweites Rennen bestritt Alf den Achter mit Steuermann (AK I-K, das heisst 75 – 85 Jahre im Schnitt), in dem er in Renngemeinschaft mit Favorite Hammonia Hamburg und anderen Vereinen den dritten Platz belegte. Es ist wirklich erstaunlich zu sehen was für spannenden Sport die 16 Mannschaften in diesem Rennen zeigten wenn man bedenkt, dass Alf mit seinen 73 Jahren altersmässig sich hier im Mittelfeld befindet. Der älteste Teilnehmer in diesem Rennen ist 91!

Den Abschluss des Tages machte Markus mit einem 2. Platz im Einer AK A (Mindestalter 27)

Donnerstag 7. September:

Gleich morgens um 8:30 mussten Alf und Michael ran im Doppelzweier AK F (MDA 60) das sie auf dem 4. Platz beendeten.

Im Einer der Altersklasse D (55 Jahre) gingen sowohl Klaus für den RCR als auch Markus für den WSVW an den Start und schon gab es die nächsten zwei Siege für unsere Gruppe, wobei Markus die beste Zeit aller 181 gestarteten Ruderer rudern konnte!

Das wohl knappste Rennen der ganzen Regatta lieferten sich Rüdiger und Bogdan im Zweier ohne Steuermann E, das sie mit ganzen 12/100 sec gegen ihre Gegner aus Hilversum verloren.

Seinen ersten Sieg konnte Bogdan im Achter mit Steuermann D in Renngemeinschaft mit Hamm, Waltrop, Braunschweig und Datteln einfahren. Eine gute Sekunde trennten Sie am Ende von der zweitplatzierten Mannschaft aus Dänemark.

Den Tagesabschluss machten Hans-Werner, Michael, Klaus und Rüdiger, die im Doppelvierer E auf dem 5. Platz einkamen.

Freitag 8. September:

Den Anfang machte Hans-Werner im Einer E .Er konnte sich nicht im Vorderfeld behaupten, lieferte sich aber einen spannenden Kampf mit einem Japanischen Kontrahenten um den 6. Platz. Am Ende fehlten HW ganze 14/100.

Im Zweier ohne Steuermann D konnten Rüdiger und Bogdan bei auffrischendem Wind auf der ungünstigen Aussenbahn nicht mit ihren jüngeren Konkurrenten auf den Innenbahnen mithalten und wurden Dritte.

Das nächste Rennen bestritt Alf in Renngemeinschaft mit Hamm und Waltrop im Vierer ohne Steuermann E, wobei ebenfalls ein 3. Platz heraussprang.

Einen weiteren Sieg errang Markus im Einer C bei wieder besseren Verhältnissen mit der zweitbesten Laufzeit gegen seinen Angstgegner aus Sundern und endlich in der erhofften Zeit unter 3:40.

Das Heighlight für die Rheinfelder Teilnehmer war sicherlich der Sieg im Achter mit Steuermann der Altersklasse F in Renngemeinschaft mit Hans Fellmann und Jörg Baumgartner aus Cham (CH) und Steuermann Klaus Todenhöfer aus Hamm. Nach nicht optimaler Fahrt und einem Kopf-an-Kopfrennen mit einer Britischen Mannschaft konnte man schlussendlich die Bootsspitze mit einem Ruderplatz Vorsprung über die Ziellinie schieben.

Samstag 9. September:

Im Einer der Altersklasse B traten wiederum Klaus und Markus an. Während es für Klaus diesmal zum 2. Platz reichte, konnte Markus seinen dritten Sieg einfahren.

Das nächste Rennen war wiederum ein Achter mit Alfs Vereinskollegen aus Hamm, diesmal in der Altersklasse E. Währen man die erste Streckenhälfte gegen eine Niederländische Renngemeinschaft noch offen gestalten konnte, musste man diese auf den zweiten 500 m ziehen lassen und wurde zweite.

Kaum zwei Stunden später sassen Alf und Bogdan wieder im Boot, diesmal zusammen mit Michael und Rüdiger im Vierer mit Steuermann F, wiederum mit Steuermann Klaus Todenhöfer. Diesmal kam das Boot nicht so recht ins Laufen und auch der Kräfteverschleiss machte sich bemerkbar, so dass am Ende ein 4. Platz heraus kam.

Den Abschluss für unsere Truppe war das Rennen im Doppelzweier E, in dem Hans-Werner und Michael in ihrem Lauf Siebte und Klaus mit Hans Fellmann in ihrem Lauf vierte wurden.

Trotz des recht durchwachsenen Wetters war es für alle eine schöne Woche mit vielen Begegnungen mit alten Freunden und spannenden Wettkämpfen und am Ende mit mindestens eine „Radaddel“ für jeden.

Rüdiger Wilz

Kooperation mit VHS : Ruderkurs - Fitnessrudern für Erwachsene Anfänger 

 

 

https://vhs-rheinfelden.de/index.php?id=147&kathaupt=11&knr=Y302500&kursname=Ruderkurs+-+Fitnessrudern+fuer+Erwachsene-Anfaenger   

 

Termine :

22.09.2017 19:00 - 21:30 Uhr    
23.09.2017 09:00 - 16:30 Uhr    
24.09.2017 09:00 - 16:30 Uhr    

  

3 Seen-Tour des RC Rheinfelden am 8. und 9. Juli 2017

von Rainer Germann


Ein Wanderruder-Wochenende auf 3 Seen in der Schweiz, mit Blick auf die Alpen und auf den Jura. Man nehme 2 schöne Gigboote von einem befreundeten Schweizer Ruderverein, dazu noch den Präsidenten dieses Vereins, als kenntnisreichen Führer der örtlichen Gegebenheiten. Natürlich ist der Rücktransport der Boote vom Endziel  zum Ausgangsort  geregelt.
Welcher Ruderwart würde da nicht leuchtende Augen bekommen.

Edi Künzler,  RC-Wohlensee,  hat unserem Verein dies ermöglicht.  9 Ruderer/innen, eine Landdienstfrau, hatten sich angemeldet an dieser Ausfahrt teilzunehmen.
Die Wettervorhersage spricht von Sonnenschein  bis einzelnen  Gewittern, die örtlich nachmittags  eintreten könnten.
Tessa, Ute, Margrit, Meinrad, Richard, Rüdiger, Alfred, Jörg, Wolfgang, Edi und ich sind mit von der Partie.  Gleich nach Ankunft in dem wunderschönen, auf einer Wiese gelegenen großen Bootshaus des RC -Wohlensee, werden die beiden Boote, ein GiG-Vierer mit Steuermann und ein GiG-Fünfer ohne Steuermann klar gemacht. Schwimmwesten, Wasser, Sitzkissen etc. Jeder räumt seinen Platz ein. Der Steg dieses Ruderclubs liegt an den Ufern der Aare in einem Naturschutzgebiet, dem Wohlensee.  Tiefgrün bis türkisfarben leuchtet das Wasser. Bis auf den Grund kann man sehen. Es ist eine Augenweide mit dem Boot dahin zu gleiten.  Die Morgensonne, die Schmetterlinge, eben so, wie sich Ruderer das für jede Fahrt wünschen.  Beide Boote nehmen Fahrt auf entlang  der gewundenen Ufer, Natur pur. Nach einigen Kilometern taucht die erste Schleuse auf. Aufsetzen unserer Boote quasi auf einem großen Tablett. Während wir zu Fuß ca. 20 m abwärtsgehen, wird dieses Tablett angehoben, horizontal 20 m über die Schleuse hinweg bewegt und dann senkrecht wie ein Lift zum unteren Flussbett abgelassen. Tief eingeschnitten, entlang von Felswänden mit rascher Fahrt bewegen sich unsere  Boote weiter.  Ab und zu ein Seitenfluss, Scharen von Schwänen, Wasservögel aller Art. Die hügelige Landschaft, pittoreske  Bauernhäuser, alles gepflegt und ordentlich anzuschauen. Schilfgürtel, wieder breit der Fluss, mehr See als Gewässer.
Dieses Mal kommt der Schleuser mit einem Spezialfahrzeug. Über eine schräge Schiene werden unsere Boote mit einem Lift angehoben, auf der Straße einige hundert Meter weiter unten wieder zu Wasser gelassen in einen reißenden Strom des Kraftwerkwassers. Wir lassen uns weiter treiben. Die Fahrt geht zügig voran. Das Rudern geht spielend , Wanderruderfahrt. Aarberg. Elektrizitäts Kraftwerk. Auch hier das System wie an der vorigen Schleuse. Die Zeit bis der Schleuser kommt, nutzen wir für eine ausgiebige Picknickpause unter einer Birkengruppe.  Tja, wenn Ruderer reisen. Alles ist geboten, vom harten Ei, Oliven, Tomaten, Käse, Würsten etc. . es fehlt an nichts.
Im Unterwasser wieder  schnell fließendes Wasser. Die Landschaft verändert sich, wird flacher. Der Fluss begradigt, wirkt eher wie ein großer Kanal. Jetzt breitet sich eine Schwüle auf, die uns den Schweiß wie Ströme fließen lässt. Die Sonne brennt auf uns nieder.  Erst nach etlichen Kilometern treiben, holt uns das zweite Boot wieder ein und schon liegt vor uns die letzte Schleuse, direkt vor dem Bieler See. Mit einem Transportwagen werden die beiden Boote per Schiene etliche 100 m zum Unterwasser, dem Bieler See, gefahren. 
Wir sind am ersten Teilziel.  Mittagshitze, viele badende Menschen,  überall Boote. Eigentlich ein Ort zum Verweilen. Gegenüber der Jura, vor uns die Endspitze der St. Peterinsel, an deren Fuss unser Tagesziel, der kleine Ort Erlach liegt. Schätzungsweise noch ca. 5 Kilometer.  Mit Kommando „Alles Vorwärts“ geht es südlich  auf dem See. Ja, östlich vom See, brummelte ein Gewitter, nördlich um Biel herum grumpelte es auch ein bisschen. Kein Problem, das schaffen wir.  Das Boot mit Edi wählte die Tour paralell zur Peterinsel. Je näher wir an Erlach heran fahren, umso besorgter wird  die Miene von Meinrad, unserem Steuermann.  Beim Umdrehen sehen wir  eine rabenschwarze Wetterwand bei Erlach stehen. Keine Zeit verlieren, wir sehen das Städtchen vor uns, es wird bestimmt noch reichen. Das seitliche Ufer zu weit, Erlach in Greifnähe.  Kein Gedanke an Schwimmweste oder Bootssicherung. Durchziehen heißt die Devise. Es beginnt zu regnen. Es beginnt zu stürmen. Meine Mütze fliegt weg. Die Wellen werden höher. Der Regen  prasselt immer stärker. Unsere Schwimmwesten im Boot platzen auf, verklemmen sich im Boot. Ein herausnehmen ist überhaupt nicht mehr möglich. Es hagelt. Die Hagelkörner knallen wie Geschosse auf unsere Körper, auf den Kopf. Um uns herum hunderte kleiner Springbrunnen verursacht von den Körnern. Die Gischt der Wellen, alles türmt sich auf um uns. Durch dieses Getöse ruft Alf und Wolfgang uns zu „ Boot halten“. Mit vereinten Kräften gelingt es uns das Boot quer zu den Wellen zustellen . Dann nur noch ein Tosen. Plötzlich sind die Skulls wie angeklebt. Der Sturm peitscht uns unerbärmlich voran. Aber auch gar nichts geht mehr vor- oder rückwärts. Es ist finster, die Sicht auf das nächste beschränkt. Eine große Welle rauscht von hinten über das Boot, über uns hinweg. Wir sitzen im Wasser, das Boot ist gesunken. Alle sind gefasst. Keine Panik macht sich breit. Glücklicherweise halten die verkeilten Schwimmwesten das Ruderboot knapp unter der Wasseroberfläche. Wir klammern uns ans Boot. Nur Meinrad sitzt wie der letzte Kämpfer auf seinem Steuerplatz im Wasser und hält das Boot unter Wasser im Gleichgewicht. Immer wieder rauschen große Wellen über uns hinweg. Ich bin jedesmal  froh, wenn Meinrad prustend wieder aus den Wellen auftaucht. Beim Blick nach hinten sehe ich viele Einzelteile davon schwimmen. Was nicht niet- und nagelfest ist, macht sich davon.
Der Sturm flaut ab. Wir schwimmen mit dem Ruderboot Richtung Ufer. Meinrad schwenkt seine rote Mütze. Trotz warmen Wassers macht sich Unterkühlung breit. Beinkrämpfe treten auf,  Muskeln fangen an zu zittern. Endlich kommen 2 Motorboote,  versuchen zu helfen. Schlussendlich hilft uns die Wasserschutzpolizei aus dem Wasser, bringt uns zu einem Anwesen direkt am Ufer. Mit Handtüchern, trockener Kleidung und Kaffee werden wir empfangen. Meinrad darf sogar warm duschen, ist vollkommen ausgekühlt. Der Sohn der Familie Peer  schleppt unser Boot zum Steg, vertäut es dort.  Wir rappeln uns so gut es geht wieder zurecht. Ein Mann versucht mit einer Pumpe unser Boot leer zu pumpen. Es macht keinen Sinn. Zu hoch sind die Wellen. Die Zeit nach unserer Rettung verfliegt im Nu. Wir versuchen mit Margrit unserem Landdienst, in Kontakt zu kommen. Alle Handys sind entweder kaputt oder funktionieren nur eingeschränkt. Alle stehen wir noch unter dem Einfluss  des Geschehens. Wieder beginnt es zu stürmen und zu regnen. Ein weiteres Gewitter rauscht über den See. Unbemerkt reißt die Öse für das Tau am Schiff ab und treibt unser Boot zum Nachbargrundstück, wo es ständig gegen eine Felsenwand geworfen wird. Mit vereinten Kräften ziehen wir das Boot aus dem Wasser. Der Schaden ist groß. Zwischenzeitlich ist es uns gelungen, wieder mit Margrit in Kontakt zu kommen. Auf den Schultern balancieren wir unser Ruderboot über einen Porsche hinweg auf die Straße vor dem Haus. Mit den besten Gedanken und Wünschen für die Familie Peer, verlassen wir dieses Haus und werden von Margrit zu unserer Zivilschutzanlage nach Erlach gebracht. Erste Überlegungen zu einem kompletten Abbruch unserer Tour begegnet Margrit ,  indem sie uns klar macht, dass dort einige Kilos  Spagetti mit Bolognaise auf uns warten. Boot Nr. 2 ist inzwischen auch in Erlach angekommen und dass wir alle viel zu erzählen haben, kann man sich ja denken. Edi und seine Mannschaft versuchten  das Ufer der Peterinsel zu erreichen, wurden aber auch dort von dem Sturm überrascht und kenterten genauso wie wir. Glück im Unglück, ihre Sachen wurden ans Ufer geschwemmt und konnten dort wieder aufgesammelt werden. Auch war es ihnen möglich das Boot wieder schiffbar zu machen und so konnten sie aus eigener Kraft in Erlach am vereinbarten Punkt anlegen.
Das Abendessen ist prächtig. Alles ist geboten von Vorspeise, Hauptteil und Nachtisch. Es gibt edlen Rotwein, Saft, alles was das Herz begehrt.  Im Überschwang der Freude aus diesem Abenteuer glücklich entronnen zu sein, möchte aber auch niemand die Fahrt abbrechen, sondern wenn es klappt dabei bleiben bis zum Schluss.  Edi macht es möglich! Wir überprüfen das angeschlagene Boot. Es ist zu stark geschädigt. Kurzerhand entscheidet Edi nach Wohlen zu fahren und dort holen wir ein neues Boot und bringen es nach Erlach.  Das Hallo der gesamten Mannschaft ist groß, die Weiterfahrt gesichert. Die Nacht im Bunker. Manche schnarchen, manche kommen wenig zum schlafen. Die Ereignisse des Vortages wollen verarbeitet sein. Die Unterbringung, die Küche als auch die Luft im Zivilschutzbunker sind wirklich angemessen und für eine Nacht absolut in Ordnung.
Ein neuer Tag. Das Wetter gemischt aber beständig. Für heute steht an die Fahrt durch den Kanal vom Bielersee zum Neuenburger See und anschließend passieren des Kanals vom Neuenburger See zum Murten See. Endpunkt soll der Steg eines kleinen Ruderclub in Muntelier, nördlich von Murten sein. 
 Gegen 10.00 besteigen wir wieder unsere Boote,  fahren durch den Yachthafen von Erlach und treffen  wieder auf offene See.  Das Wasser ist noch ordentlich wellig, so dass wir uns in Ufernähe halten. Kaum im ruhigen Kanal eingefahren, werden wir von den Wellen einer zügig passierenden Motorjacht ordentlich mit Wasser befüllt.  Die folgenden Kilometer versuchen Edi´s Ruderer die Yachten für uns durch Zuruf, zu langsamerer Fahrt zu veranlassen.  Dank unserer Kipptechnik mit Bordwand hoch etc.,  können wir diese Begegnungen ganz gut verkraften.  Am Ufer sehen wir, welche enormen Kräfte gestern gewirkt haben müssen. Ganze  Baumgruppen wurden komplett mit den Wurzeln umgeblasen. Ein riesiger Wurzelteller steht steil in die Luft.

Wir haben Mühe den Eingang zum Verbindungskanal zum Murtensee zu finden. Irren im Neuenburger Naturschutzgebiet umher,  bis endlich klar ist wo es lang geht.  An einem kleinen Restaurant mit netter Anlage, wird unser Picknick auf einer hübschen Decke ausgebreitet.  Ein großer Raddampfer passiert.
Es herrscht reger Verkehr auf diesem Kanal.  Heute haben wir Glück. Nach ca. 7 Kilometern treffen wir auf den Murtensee, der sich uns in hochsommerlicher Atmosphäre präsentiert. Das Kreuzen dieses Sees, die letzten Ruderkilometer verfliegen im Nu. Gegen 14.00 Uhr erreichen wir den Steg. Boote herausnehmen, abbauen, putzen, vorbereiten für die Abholung.  Alles ist fertig und parat, nur unser Landdienst ist nicht in Sicht. Es vergehen Stunden, die wir mit Sonne aalen und schwimmen verbringen. 
 Wieder hat die Kommunikation mit Handy etc. versagt. Niemand trifft Schuld. Es ist eine Lehre für die Zukunft.  Wieder verdunkelt der Himmel. Es beginnt zu stürmen, zu donnern und zu regnen.
Kurz gefasst erreichen wir alle, auch die Boote sicher unseren Standort beim RC-Wohlensee. Beim kurzen Abschlusshock geht der Dank und Geschenke an alle, die hier diese Fahrt ermöglich haben.
Ein besonderes Dankeschön bekommt der Präsident des Ruderclubs vom Wohlensee, Edi Künzler. Ohne sein außergewöhnliches Engagement wäre diese Wanderrudertour schon in den Anfängen gescheitert.
Fazit.:  Abgesehen von dem Kentern der Boote, fand diese Tour bei allen Teilnehmern große Zustimmung. Die Stimmung war zu jedem Zeitpunkt gut. Ganz besonders positiv war das persönliche Engagement von Jedem. Ich denke eine unvergessliche Reise. Eine Fahrt, die uns alle näher gebracht hat.

 

Wanderfahrt Aare und 3 Seen
Bericht 3 Seentour des RC Rheinfelden am[...]
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Landesmeisterschaften Breisach 2017

Nach der Deutschen Jugendmeisterschaft vor vier Wochen in München galt es für die

Sportler und Trainer des RC Rheinfelden vergangenes Wochenende noch einmal alle Kräfte

zu mobilisieren, um auf der Baden-Württembergischen Landesmeisterschaft in Breisach

erfolgreich abzuschneiden.

Wie gut dies gelang, bewiesen zunächst Luisa Gathmann im Juniorinnen-B Einer, Malin

Grether im Juniorinnen-A Einer sowie Calvin Knobloch im Männer Einer. Alle drei meisterten

ihren Vorlauf mit Platzierungen unter den ersten drei und schafften so den Einzug ins Finale.

Luisa Gathmann erkämpfte sich hier in einem stark besetzten Feld die Goldmedaille und

damit den ersten Titel der Regatta für Rheinfelden. Malin und Calvin fuhren mit Platz Vier

und Fünf jeweils knapp an den Medaillen vorbei, liefern mit der Finalplatzierung jedoch

trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis ab. Ebenfalls den Sprung ins Finale schaffte der

Männer Vierer ohne Steuermann mit Björn Birkner, Ole Schneider, Raphael Mühlpford. Mit

einer Zeit von 2:57.65 verpassten die Vier Rheinfelder um gerade einmal 0,4 Sekunden den

Bronzerang. Gegen die erfahrene, aufeinander Abgestimmte Konkurrenz ebenfalls ein sehr

gutes Ergebnis. Denkbar knapp war es auch Silas Trefzer und Simon Furulyas, die im Junior-B

Doppelzweier mit Platz Fünf im Vorlauf den Finaleinzug verpassten. Die nächste Medaille des

ersten Wettkampftages lieferte dann der Mastersachter um Schlagmann Wolfgang Birkner,

der mit Rang Drei die Bronzemedaille errang.

Am folgenden Sonntag ging es wieder mit Vorläufen los. Dieses Mal starteten Malin Grether

und Luisa Gathmann gemeinsam im Juniorinnen-A Doppelzweier und meisterten den Finaleinzug bravourös, genauso wie Lena Daniel im Leichtgewichts Frauen Einer und Joscha Holl und Ole Schneider im Junioren-A Doppelzweier. In den Finals sprangen dann sowohl für

Luisa und Malin, als auch für Lena die Silbermedaille heraus. Für alle drei ein hervorragendes Ergebnis. Auch Joscha Holl und Ole Schneider waren in ihrem Rennen lange am Kampf um die Plätze Eins, Zwei und Drei beteiligt. Im Ziel trennten die beiden nur 0,3 Sekunden vom Bronzerang und sie belegten Rang Vier. Auch Björn Birkner und Raphael Mühlpford kamen bei ihrer ersten gemeinsamen Fahrt überhaupt auf Rang Vier im Männer Zweier ohne Steuermann. Etwas mehr gemeinsame Vorbereitung hatten Florian Schumann und Markus Grobert, die es als Masters im Männer Doppelzweier ohne Altersbeschränkung nochmal

wissen wollten und hier einen starken dritten Platz belegten. Zum krönenden Abschluss siegte noch der Doppelvierer der Masters mit Wolfgang Birkner, Jörg Süßle, Florian Schumann und Gerhard Holl, die in dieser Besetzung nun bereits eine lange Siegestradition fortsetzen.

Rudern gegen Depressionen im Leistungssport

Mittagsmagazin | 29.06.2017 | 02:00 Min. | Verfügbar bis 29.06.2018 | Das Erste

Bei der Henley Royal Regatta in England geht auch ein deutscher Achter mit Björn Birkner an den Start. Es steht allerdings nicht der Sieg im Vordergrund. Die Sportler wollen eine ganz besondere Botschaft vermitteln.

Deutsche Meisterschaften in München

Das intensive Training hat sich ausgezahlt. Mit 3 Endlaufplatzierungen haben die Rheinfelder Ruderer ein hervorragendes Ergebnis auf der Olympiaregattastrecke in München erzielt. So konnten Joscha Holl und Ole Schneider mit den Berlinern Yannic Prien und Tim Sprenger den Deutschen Meister Titel im Lgw. 4- gewinnen. Nach einem packenden Rennen konnten sie die Seriensieger der kompletten Saison aus Münster/Kettwig mit 0,61 Sekunden Vorsprung bezwingen. Nur 2,5 Stunden nach dem sensationellen Sieg konnten die zwei Rheinfelder die Bronzemedaille im Lgw. 2- erreichen. Besser geht nicht !!!!!

 

Das gute Abschneiden der Rheinfelder rundete Luisa Gathmann ab. Sie konnte im Auswahlvierer des Landesruderverbandes den 6. Platz im Juniorinnen B 4x mit Steuermann erreichen. Hier wäre noch mehr möglich gewesen. Bei welligem Wasser hatte ein Krebs eine noch bessere Platzierung verhindert.

Weiter nahmen Calvin Knobloch und Malin Grether an den Meisterschaften teil. Noch zu den Jüngeren gehörend, konnten Sie sich trotz toller Leistungen noch nicht für die Endläufe qualifizieren.

 

siehe auch : Artikel von der Badischen Zeitung

2 Siege an der internationalen Regatta in Hamburg

Am Wochenende kam es in Hamburg zu einem letzten Kräftemessen vor den deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende Juni. Den Auftakt machten Ole Schneider und Joscha Holl mit 2 Berlinern im Leichtgewichtsvierer ohne Steuermann, bei dem sie mit über einer Bootslänge Vorsprung gleich den ersten Sieg für den RC Rheinfelden erruderten. Darauf folgte Luisa im Juniorinnen Einer der 15-und 16-jährigen. Hier fuhr sie einen guten 2. Platz ein. Luisa ging ebenfalls im gesteuerten Doppelvierer des Landesruderverbandes an den Start und konnte sich nach einem spannenden Zweikampf mit einem Boot der Renngemeinschaft Lüneburg et al. den Sieg erkämpfen und ebenfalls die Gesamtbestzeit der vier Abteilungen. Das letzte Rennen des Tages für den RCR war der Leichtgewichtsachter mit Ole und Joscha, bei dem der 3. Rang heraussprang.

Der Sonntag in Hamburg begann ebenfalls gut für Ole und Joscha, die im A-Finale des Vierers und Regen den 2. Platz erreichten. Nachdem es aufgehört hatte zu regnen frischte der Wind auf und Luisa ging bei Schiebewind im Einer an den Start, wo sie im B-Finale den 4. Platz erreichte. Im Laufe des Tages verstärkte sich der Wind und das Wasser wurde sehr unruhig. Damit hatten die Ruderer des RC Rheinfelden sehr mit zu kämpfen, weshalb es sowohl im Doppelvierer als auch im Leichtgewichtsachter nur für einen 5. Platz im A-Finale reichte.

Rheinfelden Masters-Ruderer trumpfen in Sarnen auf

Am Pfingstwochenende starteten die Mannschaften des Ruderclubs Rheinfelden auf der auf der Ruderregatta in schweizerischen Sarnen. Vor allem die Mastersruderer waren hier aktiv. Zum Auftakt an beiden Tagen konnten sowohl der Masters Doppelzweier in der Altersklasse C (Durchschnittsalter 43 Jahre) durch Florian Schuhmann und Markus Grobert (Renngemeinschaft RCR/RC Waldshut) als auch der Zweier ohne Steuermann in der Altersklasse E (Durchschnittsalter 55 Jahre) gewonnen sicher werden. Noah Käuflin im Einer der 17/18 jährigen bei belegte bei seinem Rennen am Samstag einen Platz im Mittelfeld. Im Doppelvierer startete am Samstag die Mannschaft mit Hans-Werner Breuer, Michael Weber, Bogdan Grzedicki und Rüdiger Wilz in der Klasse E (Durchschnittsalter 55 Jahre), konnten aber nach missglücktem Start nur noch den Kontakt zum Feld herstellen. Am Sonntag waren dann zwei Boote des RCR am Start, neben der Samstags-Mannschaft noch Wolfgang Birkner, Florian Schuhmann, Gerhard Holl und Jörg Süßle (Altersklasse D, Durchschnittsalter 50 Jahre). Diese Mannschaft konnte sich dann auch gleich zu Beginn des Rennens in Führung schieben und bis ins Ziel gegen jüngere Gegner verteidigen währen das zweite Boo sich am Ende des Feldes einreihte. Der Masters-Achter am Sonntag wurde ebenfalls eine sichere Beute der Rheinfelder (Wolfgang Birkner, Jörg Süßle, Gerhard Holl, Florian Schuhmann, Markus Grobert, Alf Mosel Michael Weber, Christoph Hagen und Steuermann Silas Trefzer).

Rüdiger Wilz

Regatta Heidelberg 27.+28.05.2017- Erfolge für den Ruderclub Rheinfelden auf der Ruderregatta in Heidelberg

Am Vergangenen Wochenende war eine kleine Abordnung des Ruderclubs Rheinfelden auf der diesjährigen Heidelberger Ruderregatta aktiv, einer der grössten Regionalregatten Süddeutschland. Den Anfang machte Simon Furulyas im Einer der 15/16 jährigen Junioren mit einem dritten Platz während Noah Käuflin im Einer der 17/18 jährigen bei einem knappen Rennausgang den 2.Platz belegen konnte. Noch spannender machten es die Masters (Alf Mosel, Michael Weber, Bogdan Grzedicki, Rüdiger Wilz) im Doppelvierer der Klasse F (Durchschnittsalter 60 Jahre) die sich auf der Ziellinie in Führung schieben konnten und damit den ersten Sieg für Rheinfelden erringen konnten. Einen überraschend deutlichen Sieg feierte Simon zusammen mit Silas Trefzer im Leichtgewichts-Doppelzweier wo sie ihre Bugspitze mit über zwei Bootslängen Vorsprung über die Ziellinie schieben konnten.

Nachdem der Samstag schon sehr warm aber etwas windig gewesen war, wurde es am Sonntag bei weniger wind nochmals deutlich heisser. Hier war dann trinken die wichtigste Rennvorbereitung.

Am Sonntag wurden die Rennen nach den Ergebnissen vom Samstag gesetzt, wo dann Simon und Noah jeweils im zweiten Lauf ihrer Klasse antreten mussten. Während Simo sich nicht verbessern konnte setzte Noah sich in seinem Rennen sicher durch, mit einer Zeit mit der er auch im ersten gesetzten Lauf hätte bestehen können. Alf und Michael versuchten sich im Doppelzweier der Altersklasse G (Durchschnittsalter 65 Jahre) und kamen dort mit einem deutlichen Vorsprung ins Ziel. Im Abschliessenden Masters-Achter in Renngemeinschaft mit Heidelberg, Mannheim und Breisach war dann für die Rheinfelder gegen eingefahrene Gegner kein Blumentopf zu gewinnen. Letztlich kam jeder mit mindestens einem Sieg im Gepäck zurück.

Rüdiger Wilz

6 zweite Plätze für den RC Rheinfelden auf dem Fühlinger See in Köln

Um vor den deutschen Meisterschaften Ende Juni noch einmal zu überprüfen, wo die Junioren des RC Rheinfelden Leistungstechnisch stehen, reisten Joscha Holl, Ole Schneider und Luisa Gathmann übers Wochenende nach Köln um dort an einer großen Junioren Regatta teilzunehmen. Den Start machten am Samstagvormittag Ole und Joscha im Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann, bei dem sie zusammen mit 2 Berlinern sowohl in ihrer Abteilung als auch in der Gesamtwertung auf einen starken 3. Rang fuhren und sich so für das A-Finale am nächsten Tag qualifizierten. Danach ging Luisa im Juniorinnen B Einer an den Start, wo sie in ihrer Abteilung den 2. Platz erzielte und von 41 Einer die insgesamt 4. schnellste Zeit erreichte. Mit ihrem 2. Rang qualifizierte sie sich somit für das B-Finale am Sonntag. Im Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann. fuhren die 2 A-Junioren wiederholt auf einen guten 2. Platz, was auch hier für eine Teilnahme am 1. gesetzten Lauf hinauslief. Das letzte Rennen am Samstag fuhr Luisa in einem Auswahl-Vierer des Landesruderverband Baden-Württembergs wo ebenfalls der 2. Platz mit Qualifikation für den 1. gesetzten Lauf hinaussprang. Am Sonntag verlief das erste Rennen für den RCR im Leichtgewichts-Vierer ziemlich spannend, doch nach dem etwa 1750m langem Duell um den Sieg, mit leichter Führung für die Renngemeinschaft um den RCR, musste sich dieser im Endspurt geschlagen geben und landete auf dem 2. Platz. Der Einer von Luisa verlief im Verlauf ähnlich, allerdings hatte ihre Gegnerin über die Strecke die Führung erlangt. Jedoch versuchte Luisa diesen auf den letzten 250m einzuholen, das schaffte sie allerdings nur bedingt, da sie den Abstand zwar deutlich verringern konnte, die Erstplatzierte jedoch nicht überholte. Somit hieß es erneut: Rang 2 für den RC Rheinfelden. Auch der Leichtgewichts-Zweier fuhr im A-Finale nach Kettwig und einer Renngemeinschaft auf den 3. Platz. Der Juniorinnendoppelvierer des LRVBW um Luisa Gathmann fuhr wie schon so oft an diesem Wochenende auf Platz 2 und musste sich, wie bereits am Samstag, gegen den Auswahlvierer aus Bayern geschlagen geben.

1. Internationale Juniorenregatta München 05./06.05.2017

Vergangenes Wochenende fand auf der olympischen Regattastrecke in München die internationale Juniorenregatta statt. Für zahlreiche Nationalteams eine Standortbestimmung im Hinblick auf die anstehende Junioren Europameisterschaft in Krefeld, ist sie gleichzeitig ein Maßstab für Vereine aus ganz Deutschland, die auf die deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17/U19 Ende Juni, ebenfalls in München hinarbeiten.

So auch Luisa Gathmann, Joscha Holl und Ole Schneider von RC Rheinfelden Baden. Über die 1500 Meter lieferte Gathmann am Samstag im U17-Einer mit Rang 3 einen soliden Einstieg ins Regattageschehen. Dieser bedeutete jedoch, dass sie die Qualifikationfür das A-Finale tagsdarauf knapp verpasste. Umso deutlicher dominierte sie das B-Finale, welches sie mit über sechs Sekunden Vorsprung auf Rang 2 für sich entschied. Noch besser lief es im Doppelvierer mit Steuerfrau, der mit Luisa unter der Flagge des Landesruderverbandes Baden Württemberg an den Start ging. Nach souveränem Sieg am Samstag wurde das Finale auf den allerletzten Schlägen entschieden. Bis dahin lagen drei Boote an der Spitze gleichauf, darunter auch die Mannschaft um Luisa, die sich letztendlich mit Rang drei begnügen musste, was ohnehin einen tollen Erfolg darstellt. Im Hinblick auf die Meisterschaft ist außerdem noch nichts entschieden. Gleiches gilt für Joscha Holl und Ole Schneider, die am Samstag im U19 Zweier und am Sonntag in Renngemeinschaft mit Berlin im Vierer ohne Steuermann an den Start gingen. Hierbei bestand die Konkurrenz zu großen Teilen aus Nationalteams wie der Schweiz, Großbritannien, Polen oder Tschechien. Nach engagierten Rennen sprang jeweils nur Rang Fünf für die beiden Rheinfelder heraus.

Überblick:

Samstag: Luisa BJW1x 3. Platz, BJW4x+ 1. Platz, Joscha/Ole JMA2- 5. Platz

Sonntag: Luisa BJW1x 1. Platz , BJW4x+ 3. Platz, Joscha/Ole JMA4- 5. Platz

Deutsche Kleinbootmeisterschaft Krefeld 22./23.04.2017

 

Und das erste wichtige Regatta-Wochenende ist absolviert. Björn zusammen mit Partner Malte Daberkow (Rostock)ruderten auf den deutschen Kleinbootmeisterschaften in Krefefld im B-Finale auf den 4. Platz und somit auf Gesamtrang 10.
In der Junioren-Rangliste ruderte Malin sich im Zweier zusammen mit Katharina Dormann (Berlin) auf den 12 Rang.
Ein guter Einstieg in die Saison und in drei Wochen steht auch schon die internationale Regatta in Essen vor der Tür. Es heißt also weiterhin fleißig die Daumen drücken.

 

 

Internationale Regatta Lauerz 22./23.04.2017

 

Im Schweizerischen Lauerz fand am vergangenen Wochenende der endgültige  Einstieg in die Rudersaison 2017 statt, wo sich zeigt, ob sich das Monatelange Wintertraining ausgezahlt hat. Trotz vergleichsweise kleiner Mannschaft konnten zahlreiche Medaillen errungen werden. Eröffnet wurde der Regattabetrieb mit dem Rennen der Zweier ohne Steuermann U19, wobei die Rheinfelder Joscha Holl und Ole Schneider Rang drei belegten. Am Nachmittag folgte erneut Platz drei im Doppelzweier. Aufgrund des anstehenden Abiturs haben sich die Beiden bereits im Vorfeld der Regatta gegen einen Start am zweiten Wettkampftag entschieden. Weniger Druck hatte der ein Jahr jüngere Noah Käuflin, der auf dem Lauerzersee mit Rang drei im Junioreneiner sein Wettkampfdebut im Rudersport durchaus zufriedenstellend gestalten konnte. Am Tag darauf konnte er sich im gesetzten Lauf sogar auf Platz zwei verbessern. Den ersten Sieg für den RC Rheinfelden fuhr Lena Daniel im Leichtgewichts-Frauen-Einer ein. Im ersten gesetzten Finale am Sonntag erreichte Sie einen herausragenden Platz zwei in der Gesamtwertung. Ebenfalls siegreich war Calvin Knobloch im Leichtgewichts-Männer-Einer an beiden Tagen. Im schweren U23 Einer sprang nach Platz zwei am Samstag am Sonntag erneut der Sieg heraus. Bei den 15 und 16 Jährigen ging die Langstrecken-Siegerin Luisa Gathmann an den Start und lieferte mit Rang zwei eine solide Leistung ab. Zwei souveräne Siege konnte außerdem der Rheinfelder Florian Schumann in Renngemeinschaft mit Markus Grobert aus Waldshut einfahren und somit ein äußerst erfolgreiches Wettkampfwochenende abschließen, bei dem nur die Plätze 1-3 belegt wurden.

Ruderclub Rheinfelden startet mit zwei Siegen in die Rudersaison 2017

 

Jedes Jahr im März trifft sich die Ruderelite aus Südwestdeutschland zum Langstreckentest in Breisach, um sich über 6000 Meter im Einer oder im Zweier ohne Steuermann zu messen. Gefahren wird gegen die Zeit, wobei in Abständen von 45 Sekunden gestartet wird.Mit dabei in diesem Jahr Luisa Gathmann, die bereits auf dem Land durch den Gewinn der Silbermedaille der Deutschen Indoor-Rowing-Meisterschaft in Kettwig überzeugen konnte. Auch auf dem Wasser gab sie sich keine Blöße und ruderte die 6000 Meter in der schnellsten Zeit aller 15 und 16-Jährigen. Luisa empfiehlt sich hierdurch für einen Platz in einem möglichen Verbandsboot des Landesruderverbands Baden-Württemberg mit Hinblick auf die kommende Saison mit den Deutschen Juniorenmeisterschaften Ende Juni in München als Höhepunkt. Ebenfalls den Sieg einfahren konnten Ole Schneider und Joscha Holl im leichtgewichts Zweier ohne Steuermann der 17 und 18-Jährigen. Ihnen gelang es sogar das vor ihnen gestartete Boot zu überholen. Entsprechend deutlich war dann auch der gesamte Vorsprung auf das zweitplatzierte Boot, welches über eine Minute langsamer war. In der Konkurrenz der Schwergewichte landen die Beiden mit ihrer Zeit auf einem starken Rang 6. Im leichten U23-Einer belegte Calvin Knobloch bei internationaler Konkurrenz den dritten Rang. Ein solides Fundament für das erste Jahr außerhalb des Juniorenbereichs, sowie ein insgesamt höchst erfreuliches Ergebnis für die zwar kleine, doch erfolgreiche Mannschaft des RCR in Breisach und ein Anlass zur Vorfreude auf die kommende Saison.

Deutsche Ergometermeisterschaften Kettwig 21.01.2017

Auch im Winter wird gerudert, nur halt auf dem Ergo. Auf den Deutschen Indoor Rowing Meisterschaften starteten Luisa Gathmann und Florian Schumann. Florian gewann bei den Masters der Altersklasse C. Luisa erkämpfte sich den zweiten Platz bei den B-Juniorinnen.
Herzlichen Glückwunsch und weiter so...

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